Kokos-Zitrone-Krokant Sportriegel

Ich liebe es, nach einem anstrengenden Training leckere Riegel zur Hand zu haben. Man kann sie gut mitnehmen, sie versorgen einen mit Protein und wichtigen Nährstoffen, und sie sind vor allem lecker. Leider sind sie mir meistens zu teuer, sodass ich nicht so oft davon esse. Also habe ich mich mal in die Küche gestellt und mir ein eigenes Rezept aus den Fingern gezaubert.

Die Riegel bestehen zum größten Teil aus rohen Zutaten, und müssen nicht gebacken werden. Durch das geröstete Pseudo-Getreide in Kombination mit dem Trockenobst sind sie sowohl weich wie auch knusprig. Außerdem ist diese Zusammensetzung ideal für Sportler. Denn sie werden durch das Obst mit „guten“ Kohlenhydraten versorgt, das Quinoa enthält viel Protein, und die Leinsamen ungesättigte Fettsäuren.

Natürlich ist der Proteingehalt nicht so hoch wie bei gekauften Proteinriegeln. Ich habe die Nährstoffzusammensetzung nicht ausgerechnet, doch ist euch bestimmt aufgefallen, das ich kein Proteinpulver verwende. Für Kraftsportler ist die Verwendung von Proteinpulver sicherlich sinnvoll, aber dem Protein wird meiner Meinung nach oft zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade Veganer werden ja immer wieder mit der Frage „Wo holst du dir eigentlich dein Protein her?“ konfrontiert. Dass dies meistens ein Scheinproblem ist, beweist die Tatsache, das ein Großteil der Bevölkerung zu viel Protein zu sich nimmt. Und das ist genau so schädlich wie zu wenig. Dr. Jacobs hat dazu einen sehr interessanten Beitrag geschrieben, in dem er beide Probleme näher erläutert und hilfreiche Tipps gibt. Wenn ihr euch also noch etwas detaillierter informieren wollt, schaut hier mal vorbei : http://www.drjacobsweg.eu/von-eiweissmangel-bis-eiweissmast/ Ich denke, wer als Veganer einfach darauf achtet, regelmäßig natürliche proteinhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen, ist sehr gut versorgt.

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Hier ist also mein Rezept, viel Spaß damit!

Zutaten:

  • 7 El Haferflocken
  • 2 El Leinsamen
  • geriebene Schale einer halben Zitrone
  • 4 El Kokosmilch
  • 1 Prise Salz
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 El Agavendicksaft

 

  • 5 El Rosinen
  • 2 El Mandeln
  • 1 El Haselnüsse
  • 4 getrocknete Aprikosen

 

  • 3 El Hirse
  • 3 El Quinoa
  • 1 Tl Kokosnussöl

Ihr vermischt die Haferflocken und die Leinsamen mit den flüssigen Zutaten, und verknetet diese gut. Die Leinsamen nehmen Flüssigkeit auf, also erst mal abwarten, wenn es noch recht matschig ist.

Als nächstes hackt ihr die Trockenfrüchte und die Nüsse, besonders lecker wird es, wenn ihr unterschiedlich große Stücke habt. Diese gebt ihr zu dem Teig hinzu.

Das Pseudogetreide müsst ihr kurz in dem Öl rösten. Sobald der Geruch intensiver wird, ist es ausreichend angebraten und ihr könnt es unterkneten. Die fertige Mischung drückt ihr auf einem Teller platt und gebt sie in den Kühlschrank. Nach ein paar Stunden könnt ihr sie in, für euch passende, Stücke schneiden.

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Guten Appetit und trainiert weiter fleißig! 😉

 

 

 

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